Durch das in Kraft treten der UN-Behindertenrechtskonvention sind alle Träger von Institutionen und Träger von Tageseinrichtungen für Kinder aufgefordert, die Rahmenbedingungen für eine gemeinsame Erziehung von allen Kindern in den jeweiligen Einrichtungen sicherzustellen. Durch das Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz) und die freiwillige LVR–Kindpauschale (FinK) wurde eine Grundlage für den finanziellen Rahmen geschaffen.

Kinder mit (drohender) Behinderung sollen möglichst wohnortnah und gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung betreut und gefördert werden (§ 4 Abs. 3 Sozialgesetzbuch (SGB IX) und § 22 a Abs. 4 Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII)).

Auszüge www.lvr.de

 

In der Kita „Blayer Straße“ hat die Inklusion und Vielfalt eine lange Tradition. In unseren Anfängen (vor über 20 Jahren) sprachen wir von „integrativen Gruppen“.

Die gemeinsame Erziehung und Bildung aller Kinder hat sich entwickelt und die Fachlichkeit und Erfahrung des Personals, sowie des Netzwerkes ausgebaut.

Voraussetzung für die Aufnahme eines Kindes auf einen inklusiven Platz ist ein amtsärztliches Gutachten im Rahmen des Antragsverfahrens, aus dem die Notwendigkeit sonderpädagogischer Betreuung hervorgeht. Die Dauer und die damit verbundene Zielsetzung zur Erhaltung eines solchen Kindergarten-Platzes, wird in Hilfeplangesprächen - gemeinsam mit der Inklusionsfachkraft des Jugendamtes, der Therapeuten, Eltern und des pädagogischen Fachpersonals - festgelegt und regelmäßig (mindestens 1x im Jahr) geprüft.

Die therapeutische Versorgung kann in unseren Räumlichkeiten von externen Therapeuten /Therapeutinnen (Kooperationspartnern) übernommen werden.

Der Kinderarzt stellt das Rezept aus und die Abrechnung erfolgt über die therapeutische Praxis.